SÖS LINKE PluS

Suchtprävention stärken und ausbauen

Wir beantragen:

  1. Die Finanzierung zur Weiterentwicklung der Versorgungsangebote für chronisch und mehrfach beeinträchtigte Abhängigkeitskranke (CMBA) für die Jahre 2018/19 ff. mit jeweils zusätzlich 157.000€ (GRDrs Nr. 185/2017)
  1. Die Finanzierung der Ambulanten Suchtberatung zum Ausbau bestehender Angebote ab 2018 für die Jahre 2018/19 ff. mit jeweils zusätzlich 22.000 €. (GRDrs Nr. 178/2017)
  1. Den Ausbau bestehender Angebote im Bereich Suchtprävention (Caritas 50% Stelle und Umzug Pro Kids, Lagaya: 50% Stelle, Release: 100% Stelle + 40 qm Raum) für die Jahre 2018/19 ff. mit jeweils zusätzlich 142.000€ (GRDrs Nr. 179/2017)
  2. Die Förderung des Vereins Blaues Kreuz e.V. für die Jahre 2018/19 ff. mit jeweils zusätzlich 72.000€ (GRDrs Nr. 184/2017)
  1. Die Förderung des Projekts „TrotzAlter“ beim Verein Wilde Bühne e.V. zur Suchprävention und Gesundheitsförderung für Ältere für das Jahre 2018 mit zusätzlich 7.000€ und für die Jahre 2019 ff. mit jeweils 15.000 € (GRDrs Nr. 181/2017)
  2. Die Erhöhung des Fördersatzes und der Sachkostenpauschale der Träger der Suchthilfe in der LHS Stuttgart für die Jahre 2018/19 ff. mit jeweils zusätzlich 234.000€ (GRDrs Nr. 180/2017)
  3. Die Regelförderung des Angebotes „TAKE“ ab 2018 angesiedelt beim Verein Release Stuttgart e.V. für die Jahre 2018/19 ff. mit jeweils zusätzlich 94.000€ (GRDrs Nr. 183/2017)
  4. Die Förderung einer 100 Prozent Stelle für die Präventions- und Jugendberatungsstelle U21 mit entsprechender tariflicher Entlohnung, sowie die Förderung eines Büros von 40qm. Die entsprechenden Planungsmittel sind in den Haushalt für die Jahre 2018/19 ff. zu stellen.
  1. Die Förderung einer 0,5 Stelle mit entsprechender tariflicher Entlohnung für Präventionsangebote durch den Fachdienst Suchtberatung und sowie die Förderung des entsprechend Raumbedarfes. Die entsprechenden Planungsmittel sind in den Haushalt für die Jahre 2018/19 ff. zu stellen.

Begründung:

Suchtprävention leistet einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit.

Jährlich sterben in Stuttgart viele Menschen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, schädlichen Alkoholkonsums oder wegen illegalen Drogenmissbrauchs. Kriminalität, Krankheit, Prostitution und hohe gesellschaftliche Kosten können das Ergebnis von Abhängigkeit sein. Zielgerichtete und auf wissenschaftlichen Ergebnissen gestützte Suchtprävention kann einen bedeutsamen Beitrag dazu leisten, die Bevölkerungsgesundheit zu steigern, die gesellschaftliche Kosten zu senken und die Lebensqualität zu erhöhen.