SÖS LINKE PluS

  1. Keine Flüchtlingsabzocke – Gebührenerhöhung für Unterkünfte zurücknehmen

    Die Stadt Stuttgart erhöht die „Benutzungsgebühr“ für Unterkünfte von Flüchtlingen drastisch, spätestens zum März 2018. Doch schon jetzt soll es eine „Testphase“ geben: Flüchtlinge, die Arbeit gefunden haben, werden damit schnell um ihr Erfolgserlebnis gebracht, denn mit diesen „Gebühren“ geht meistens zwangsläufig der Gang zum Jobcenter einher. Die Unterkunft wird...
  2. Ein Geldkoffer für den Investor

    Wer sich fragt, wie der Ausverkauf der Stadt funktioniert – der schaue sich das Beispiel Nadlerstraße 4 – in unmittelbarer Nähe zum Rathaus an. Im sognannten Europahaus waren Büros für städtische Ämter, das Europazentrum, eine Buchhandlung – eine bunte Mischung aus Sinnvollem und Notwendigem untergebracht. In allerbester Stuttgarter Lage verkauft...
  3. Armut in einer reichen Stadt – Vortrag von Christoph Butterwegge

    Die Ausgangslage in Stuttgart liest sich so: Zehn Prozent der Stuttgarter_innen sind auf eine Form der Grundsicherung angewiesen, das sind 60 000 Menschen. Ebenso viele Haushalte in Stuttgart sind überschuldet, 100 000 Mieterhaushalte haben Anspruch auf eine Sozialwohnung. 300 Kinder müssen in Notunterkünften leben. Thomas Alder betonte, es gehe nicht...
  4. Gesagt – getan? Was OB Kuhn wollte und was er erreicht hat

    Anfang Januar 2013 trat Fritz Kuhn das Amt des Oberbürgermeisters in Stuttgart an. Die Hälfte der acht Jahre, auf die er ins Amt gewählt wurde, hat er jetzt absolviert. Vor Amtsantritt mangelte es nicht an Zielen: Bauen nicht für Investoren, sondern für Stuttgart. Bezahlbaren Wohnraum für alle Stuttgarter_innen. Das automobile...
  5. Visiopn 2030: Was aus unserer Sicht wirklich wichtig ist!

    Endlich! Seit Jahren fordern wir, dass der Gemeinderat sich endlich mal Zeit nimmt um die Grundsatzfrage: „Wohin entwickelt – oder besser – wohin soll sich unsere schöne Stadt entwickeln“, zu diskutieren. Nun traf sich der Gemeinderat Anfang Mai also zu einer Visions-Klausur. Schaut man sich das Protokoll dieser zwei halben...
  6. Mietpreisexplosion: Eine Party für Investoren

    Wer im Jahr 2008 in der Landeshauptstadt eine Wohnung gesucht hat, musste im Durchschnitt deutlich unter neun Euro Kaltmiete pro Quadratmeter bezahlen. Sieben Jahre später sind die Preise auf knapp zwölf Euro gestiegen. Was für die Immobilienbranche eine „Party“ ist, ist für Wohnungssuchende mit kleineren Einkommen eine Katastrophe. Der Rat...
  7. Mieterverdrängung stoppen!

    Das System ist fast immer das gleiche: ältere Gebäude werden über Jahre und Jahrzehnte vernachlässigt. Instandhaltungsarbeiten–mit der Miete schon bezahlt–spart sich das Immobilienunternehmen und behauptet plötzlich: das Gebäude muss abgerissen werden. Nach Abriss und Neubau explodieren die Mieten, die alte Mieterschaft wird so hinauskomplimentiert, oft mit rüden Methoden. So geschehen...
  8. SWSG verzichtet auf Mietpreiserhöhung für Sozialwohnungen

    Mit der GRDrs 1018/2016 wurde für Sozialmietwohnungen die bisher zulässige Obergrenze für Nettokaltmieten von 7,50€/m² auf 7,50€ bis 9€/m² erhöht. Dies stellt für Mieter_innen mit kleinen Einkommen eine unzumutbare Erhöhung der Ausgaben für die Miete dar. Bereits heute liegt die Mietbelastungsquote (Kaltmiete) für Mieterhaushalte mit kleinen Einkommen häufig über 50...