SÖS LINKE PluS

  1. Schwimmen: Lehrbecken fehlen!

    Der Gemeinderat hat den besonderen Wert des Schwimmens eigentlich bereits erkannt: Es dient der Gesundheit und kann lebenslang betrieben werden; außerdem ist es eine Grundfertigkeit, die lebensrettend sein kann. Dementsprechend wird viel Geld für die Sanierung von Bädern oder das Programm „schwimmfit“ für Kinder aufgewendet. In krassem Gegensatz dazu steht...
  2. Christopher Street Day

    Die Christopher Street Day-Bewegung erinnert an den 27./28. Juni 1969. In dieser Nacht setzten sich schwule, lesbische, transsexuelle und transgender Menschen in New York erstmals gemeinsam gegen staatliche Willkür und gewaltsame Übergriffe der Polizei zur Wehr. Schmelztiegel war damals die Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street, daher der Name...
  3. VVS: einfacher + günstiger

    SÖS-LINKE-PluS stimmte jahrelang gegen die VVS-Ticketpreiserhöhungen. Jeder Vorstoß, die Preise einzufrieren oder gar zu senken, wurde mit breiter Mehrheit abgebügelt. So finanzieren die Nutzer inzwischen 63 Prozent der Kosten selbst, ein extrem hoher Wert im Vergleich zu anderen Großstädten. Kauft man sich dagegen ein Opernticket, wird dieses von Stadt und...
  4. Entgiftung starten

    876 Tage hat es gedauert, bis der Gemeinderat endlich den Beschluss über den Vorstoß von SÖS LINKE PluS gefasst hat, das Umweltgift Glyphosat zumindest im Wirkungskreis der Stadt zu verbannen. Damit ist Stuttgart keineswegs Vorreiter, denn über 200 Kommunen in Deutschland haben diesen Schritt bereits vollzogen. Gesichert ist: Das Artensterben...
  5. Demonstrative Ignoranz

    „Kein Vormarsch ist so schwer, wie der zurück zur Vernunft“ – Mit diesem Bertold Brecht-Zitat laden die S-21-Gegner zur Samstagsdemonstration am 7. Juli um 14 Uhr am Hauptbahnhof mit Prominenten wie der ehemaligen Justizministerin Herta Däubler-Gmelin und Regisseur Volker Lösch ein. Sie drängen auf den nötigen und möglichen Umstieg, nachdem...
  6. Wohnen ist keine Handelsware

    Die Mietenentwicklung wird immer prekärer, der Sozialwohnungsbestand hat sich seit 1992 halbiert. Auf eine Sozialwohnung hätten aber schon heute 100 000 Stuttgarter Haushalte Anspruch, doch 85 Prozent davon gehen leer aus. 4500 Wohnungssuchende sind als Notfälle registriert, Tendenz steigend! Die Wohnungsnotfallhilfe kann fast keine Wohnungen mehr vermitteln. OB Kuhn löst...
  7. Umstieg anstatt Ignoranz

    Der Bundestag hat dem Stuttgarter Gemeinderat etwas voraus: Er interessiert sich für die Möglichkeit des Umstiegs und damit Ausstiegs aus Stuttgart 21. Eine eigens dafür angesetzte Sitzung seines Verkehrsausschusses nutzten die Parlamentarier am Montag, um sich über Aus- und Umstiegsmöglichkeiten zu informieren. Dagegen lehnte es der Stuttgarter Gemeinderat, angeführt mit...
  8. Pflege statt Kahlschlag!

    Die gegenwärtige Bewirtschaftung des Stuttgarter Forsts erregt deutliche Kritik in der Bevölkerung. Der massive und großflächige Einschlag in das Naherholungsgebiet Botnanger Wald, in dem Forstarbeiter mit großen Holzerntemaschinen alte Buchen entnahmen, warf Fragen über die Waldstrategie der Stadt auf. Welche Gewichtung hat der Ertrag? Welches Gewicht kommt der Ökologie und...
  9. Rosenstein-Oper

    Komische Oper wird derzeit im Verwaltungsrat der Staatstheater gespielt. Leider nur begrenzt witzig. Nach dem Bekanntwerden von Kosten über 100 Millionen Euro für ein Interim im Paketpostamt heißt es bei der Suche nach einer Ersatzspielstätte „Zurück auf Los“. Denn eine Nachnutzung ist auf dem Gelände nicht vorgesehen. CDU und SPD...