SÖS LINKE PluS

Antrag: Müll soll auf Schienen ins Kraftwerk

Durch den Quecksilberunfall im Kraftwerk Münster im September wurde deutlich, welcher Belastung die angrenzenden Stadteile ausgesetzt sind. Bei einer Kapazität von 420.000 Tonnen pro Jahr wird neben dem Müll aus Stuttgart u.a. auch der Müll aus den Landkreisen Esslingen, Rems-Murr, der Region Reutlingen/Tübingen und dem Bodenseekreis verbrannt.
Neben der Belastung durch das Müllkraftwerk selber, ist die Müllverbrennung mit erheblichen Mülltransporten verbunden. 2008 wurde eine Verlagerung der Mülltransporte auf die Schiene aus Kostengründen abgelehnt.
Durch die Diskussion um die Belastung durch Feinstaub, Stickoxide und CO2 stellt sich heute dieselbe Frage in einem neuen Licht.

Wir beantragen,
die Verwaltung berichtet:

Wie viele Müllfahrzeuge steuern die Müllverbrennung an a) aus Stuttgart b) aus den jeweiligen Regionen
Wie hoch ist dabei der Ausstoß von Feinstaub, Stickoxid und CO2.
Welche Möglichkeiten gibt es, die Anwohner vom Müllverkehr zu entlasten (Bahn, Straßenbahn, Wasserweg)
Welchen Einfluss hätte die Verlagerung auf die Umweltbelastung in Stuttgart.

Peter Pipiorke
Siegfried Deuschle
Dr. Helga Seyschab
Kai Ruoff
Nikolai Kliewer
Ulrike Schumacher